Spitzenausgleich in voller Höhe in 2022!

Am 29.12.2021 wurde im Bundesgesetzblatt veröffentlicht, dass die Voraussetzungen für die Gewährung des sog. "Spitzenausgleichs" nach § 10 StromStG und § 55 EnergieStG vorliegen. Konkret wurde mitgeteilt, dass die Bundesregierung am 22.12.2021 festgestellt hat, dass der Zielwert für eine Reduzierung der Energieintensität erreicht wurde. Wie das Bundesfinanzministerium mitgeteilt hat, wurde der vereinbarte Zielwert von 10,65 Prozent deutlich überschritten und betrug nach Feststellung des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung e. V. im maßgeblichen Bezugsjahr (2020) 27,7 Prozent. 


Spannend bleibt, wir die Zukunft der Steuerentlastungen im Energie- und Stromsteuerrecht nach 2022 ausgestaltet sein wird, da die Vereinbarkeit zukünftiger Regelungen mit europäischen Vorgaben erneut auf den Prüfstein gestellt wird. Wie das BMF mitgeteilt hat, kann noch im 1. Quartal 2022 ein Gutachten zur Zukunft des Spitzenausgleichs sowie ein konkreter Formulierungsvorschlag erwartet werden. Wir halten Sie informiert und beraten Sie gern, wie Sie für Ihr Unternehmen die bestehenden und zukünftigen Entlastungsmöglichkeiten nutzen können ....




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