Aktuelles

E-world energy & water 2020

11. bis 13. Februar 2020 in Essen

Bereits zum 20. Mal findet im Februar die Leitmesse der Energiewirtschaft statt. Die E-world energy & water ist der internationale Branchentreffpunkt. Im Fokus stehen die Themen Energiedienstleistungen, Informationstechnologien und Energiehandel.

Die Entwicklungen von smarten Lösungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass hierin die Zukunft, insbesondere für die Energie- und Energiedienstleistungsbranche liegt. Der Weg hin zu 'Smart Energy' spiegelt sich auch auf der E-world wieder. Wir von MPW teilen diese Einschätzung und sind als langjähriger Aussteller und Veranstalter von Konferenzen in der Smart Energy Halle präsent.Wir sind der kompetente Ansprechpartner bei der Entwicklung und Implementierung von Geschäftsmodellen, dem Entwerfen kundenfreundlicher Verträge für Ihre Leistungen sowie der Beratung in den Bereichen Legal- und Tax-Compliance.

Wir freuen uns, Sie auf unserem Messestand 5-308 begrüßen zu dürfen! Wenn Sie einen Termin mit uns vereinbaren möchten, bitte kontaktieren Sie Frau Claudia Körber.

BAFA setzt EuGH-Urteil zum EEG 2012 um

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat begonnen, die EuGH-Entscheidung vom 28.03.2019 zum EEG 2012 umzusetzen.

Die im November 2014 erlassenen Teilrücknahmebescheide zur EEG-Umlage 2013 und 2014 sowie die Teilwiderrufsentscheide aus dem Dezember 2015 werden mit den aktuellen Rückabwicklungsbescheiden mit Wirkung für die Vergangenheit wieder zurückgenommen. Die ursprüngliche Nachforderung von EEG-Umlage für die Jahre 2013 und 2014 werden somit wieder zurückgezogen und gleichzeitig den eventuell eingereichten Widersprüchen abgeholfen.

Die betroffenen Unternehmen erhalten die Rückabwicklungsbescheide über das Onlineportal ELAN-K2. Die Rückzahlung der EEG-Umlage 2013 und 2014 erfolgt nun über die jeweils zuständigen Übertragungsnetzbetreiber. Hierzu bedarf es einer entsprechend Rechnungsstellung der betroffenen Unternehmen an ihren jeweiligen Übertragungsnetzbetreiber.

Für Fragen rund um die Besondere Ausgleichsregelung im EEG stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. Sprechen Sie uns gern an.

500.000 kWh - kein Energieaudit nach EDL-G bei geringerem Verbrauch

Eine Ausnahme für Unternehmen mit einem Gesamtenergie-Verbrauch von unter 500.000 kWh im Jahr bei der Pflicht zur Durchführung eines Energieaudits hat der Bundestag in der Nacht vom 27.06.2019 auf den 28.06.2019 mit der Novelle des EDL-G beschlossen. Diese Regelung soll zu einer Entlastung von ca. 2.800 Unternehmen in Deutschland führen.

Darüber hinaus soll mit dem neuen EDL-G die Qualität der Energieaudits angehoben werden, da neue Anforderungen an die Aus- und Fortbildung von Auditoren enthalten sind sowie die Auditberichte enthalten sind. Hierzu hatte das BAFA bereits Anfang diesen Jahres ein neues Merkblatt herausgegeben.

Ebenfalls neu ist die Verpflichtung der Unternehmen, das BAFA über die Durchführung eines Energieaudits innerhalb einer Frist von 2 Monaten nach Beendigung des Audits zu informieren. Hierbei sind dem BAFA nicht nur die Durchführung anzuzeigen, sondern auch weitere Informationen unter anderem zu Energieverbrauch und -kosten des Unternehmens oder den vorgeschlagenen Maßnahmen inklusive damit verbundener Investitionen zu übermitteln.

Es bleibt abzuwarten, wann der Gesetzgeber die übrigen Gesetzgebungsvorhaben im Energiebereich wie das Gebäudeenergie-Gesetz oder das Klimaschutzgesetz zum Abschluss bringen wird....

Zu den Anforderungen des neuen EDL-G und den Auswirkungen für Ihr Unternehmen stehen wir Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung!

BAFA veröffentlicht Hinweisblatt zu Strommengenabgrenzung

Das BAFA hat mit dem lang erwarteten Hinweisblatt zur Abgrenzung von Strommengen im Rahmen der Eigenversorgung und der besonderen Ausgleichsregelung die Bagatellgrenze bei 3.500 kWh/a definiert und im Übrigen versucht, den Unklarheiten des EnSaG mit entsprechenden Hinweisen regelmäßigen Bagatellsachverhalten und der Zulässigkeit von Schätzungen zu begegnen.

Am späten Nachmittag des 14.05.2019 hat das BAFA das lange überfällige "Hinweisblatt zur Strommengenabgrenzung für das Antragsjahr 2019" veröffentlicht. Hierdurch soll insbesondere den Unklarheiten begegnet werden, die das EnSaG mit seinen Regelungen zur Messung und Schätzung in den §§ 62a f. EEG hinterlassen hat. Nach einer ersten Durchsicht lässt sich der wesentliche Inhalt wie folgt zusammenfassen:

  • Festlegung der Bagatellgrenze bei 3.500 kWh/a (Ausnahmen möglich)
  • Beurteilung der Betreibereigenschaft erfordert kumulatives Vorliegen der Kriterien "Sachherrschaft", "Einflussnahme" und "wirtschaftliches Risiko"
  • Kleinstverbräuche eines Dritten müssen nicht zusammengefasst werden, auch wenn die Summe die Bagatellgrenze überschreitet
  • Klarstellung, dass i.d.R. keine Weiterleitung bei Dienstleistungsverträgen anzunehmen ist
  • grundsätzliche Einstufung als Bagatellverbrauch (unabhängig vom Grenzwert):
    - private Stromverbräuche von Mitarbeiter (bspw. Teekochen, Handyladen)
    - Bürogeräte (Arbeitsplatzcomputer und ähnliche)
    - Feuermelder, Überwachungskameras
    - Stromverbräuche von (gelegentlichen) Handwerkern, Reinigungsdienstleistern, Gästen


Ausdrücklich nicht als Bagatellverbrauch gilt der Verbrauch von Geräten mit typischerweise hohem Stromverbrauch (bspw. Bautrockner, Getränkeautomaten).

Weiterhin führt das BAFA in dem Hinweisblatt aus, dass Referenzmessungen und ungeeichte Messungen als Basis für Schätzung akzeptiert werden. Insbesondere bei Vorliegen einer Befreiungen nach § 35 MessEG wird der vorzeitige Austausch der Zähler als unzumutbar angesehen.

Für Rückfragen zu den konkreten Anforderungen an die Abgrenzung eigener Stromverbräuche und der Weiterleitung an Dritte stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

EnSTransV-Erleichterung gilt zum Teil schon für 2018!

Generalzolldirektion verzichtet bereits für 2018 im Vorgriff auf anstehende Änderungen der EnSTransV auf Meldungen und Anzeigen, soweit die einzelne Begünstigung 200 TEUR nicht übersteigt!

Zum 01.07.2019 wird es eine Änderung des StromStG geben. Das hat der Bundestag am 11. April beschlossen und soll vom Bundesrat im Mai bestätigt werden.

Gleichzeitig soll eine Erleichterung in der EnSTransV zu diesem Zeitpunkt in Kraft treten, wonach eine Anzeige- oder Meldepflicht entfällt, wenn die einzelne Steuerbegünstigung 200.000 Euro im Jahr nicht übersteigt. Damit wird die bisher nur auf Antrag gewährte Befreiung in § 6 EnSTransV entfallen.

Mit Schreiben der Generalzolldirektion (GZD) vom 12. April wurden die betroffenen Verbände darüber informiert, dass im Vorgriff auf die gesetzlichen Neuregelungen folgende Teile der EnSTransV nicht weiter angewendet werden: 

  • Die Anzeige- oder Erklärungspflicht entfällt für diejenigen, deren Begünstigungsvolumen weniger als 200.000 EUR im Kalenderjahr bezogen auf die jeweilige Steuerbegünstigung beträgt.
  • Anträge auf Befreiung von der Anzeige- oder Erklärungspflicht nach § 6 EnSTransV sind nicht mehr erforderlich. 

Diese Regelungen sind bereits für die erhaltenen Steuerbegünstigungen in2018 anzuwenden, für die eine Melde- und Anzeigepflicht bis zum 30.06 2019 besteht. Die Generalzolldirektion verzichtet insoweit zur Entlastung der Wirtschaft und Zollverwaltung bereits auf diese Meldungen.

Für Rückfragen zu Ihren Angaben nach der EnSTRansV sowie den Energie- und stromsteuerlichen Rechten und Pflichten stehen wir Ihnen gern zur Verfügung