Lösungen für Smart Energy

 
 

Die Energieversorgung wird smart ...

Zukünftig wird es zur Einführung von zunehmend schlaueren Infrastrukturen in der Energieversorgung kommen. Dabei sind intelligente Zähler und intelligente Netze erst der Anfang ...

Smart Energy Services werden den Marktteilnehmern einerseits neue Chancen eröffnen, andererseits gilt es, die optimale Marktrolle einzunehmen. Insbesondere im Bereich der Smart Energy Services kann dies mitunter ein schwieriges Unterfangen sein. Die Umsetzung erfordert eine zukunftssichere Strategie und mehrwertfähige Dienstleistungen, welche mit intelligenter Technik Hand in Hand gehen.

Unsere Lösungen reichen von der rechtlichen Beratung in Einzelfällen bis hin zur umfänglichen Betreuung Ihres Unternehmens bei der Entwicklung und Umsetzung Ihres zukunfts- und marktfähigen Produktes: Smart Energy Services.

 

Status Quo

 
 

Während Energiedienstleistungen (Energy Services) in Deutschland als weitgehend etablierter Markt gelten, ist die Entwicklung von Smart Energy Services noch eine zu bewältigende Aufgabe. Die voraussichtliche Marktentwicklung bestimmt, wann und wie ein Markteintritt Sinn macht. Zahlreiche Studien verheißen einen gigantischen Potenzial und Marktwachstum für Smart Home und Smart Energy Bereich. 

Zurzeit ist zu beobachten, dass smarte Technologien vor allem als nettes Zusatzprodukt in dem Online-Shops der Energieversorger präsentiert werden. Die dadurch zu erzielenden Margen und Kundenbindung ist nicht signifikant und erlaubt keine Transformierung vorhandnen Geschäfts in neue Geschäftsmodelle. Und der Smart Energy Services Markt braucht neue Geschäftsmodelle. Diese müssen allerdings die vorhandenen Marktgegebenheiten und die erkennbaren Kundenbedürfnisse und Präferenzen berücksichtigen. 

 

Geschäftsmodelle

 
 

Noch immer werden auf dem Energiemarkt überwiegend Güter gehandelt, die der Endverbraucher unmittelbar nicht nutzen kann. Er muss die gehandelten Güter umwandeln, um sie nutzen zu können, z. B. Erdgas in Wärme, Strom in Licht. Heute steht der Energie-Kunde aus Gründen der technischen Entwicklung vor enormen Herausforderungen, da er zukünftig nicht nur seine Smart-Meter-Daten im Auge behalten, sondern als „Prosumer“ sowohl Endenergie in z. B. Photovoltaikanlagen sowohl produzieren als auch konsumieren soll. 

 

Darüber hinaus soll der Endverbraucher Speichermedien im Eigenheim betreiben um so durch die Teilnahme am intelligenten Stromnetz, dem Smart Grid, helfen, die Energiesysteme insgesamt zu optimieren. Weiterhin wird von ihn erwartet, dass er seinen Energiebedarf durch Smart-Home-Lösungen verringert. Für den durchschnittlich interessierten Endverbraucher eine unmögliche Aufgabe

Die Lösung ist ein Dienstleister, der sich um die Optimierung kümmert, den Zähler, die Photovoltaikanlage und die Batterie betreibt.

 

Die Abrechnung des Dienstleisters gegenüber dem Kunden orientiert sich an den tatsächlichen Bedürfnissen, also an Dienstleistungen. Die Abrechnung der Energiedienstleistungen macht dem Nutzer seine Optionen zur Reduktion transparent und reduziert die Komplexität. Der Energiedienstleister kann durch Service-Level und Zusatz-Services zusätzliche Deckungsbeiträge erwirtschaften. Wie eine solche Abrechnung aussehen könnte und wie die neuen Geschäftsmodelle für Energiedienstleister aussehen könnten, erfahren Sie hier:

 
 

Denkbar ist z.B. folgendes Szenario: Der Betreiber einer Heizanlage bietet seinen Kunden an, Sie zu einem Festpreis je qm mit Wärme zu versorgen. Der Festpreis (die „Flatrate“) richtet sich danach, welche Temperatur der Nutzer am smarten Heizkörperventil eingestellt hat. Der Preis je qm steigt mit der Raumtemperatur. Die Daten des smarten Heizkörperventils sowie eventuelle weitere Daten werden an den Lieferanten übermittelt und in einer Monatsrechnung verarbeitet, in der die verschiedenen Räume je nach Größe und Temperaturniveau bezüglich ihrer Heizkosten abgerechnet werden. Während des Monats wird dem Kunden laufend in einer App vermittelt, welche Heizkosten bisher aufgelaufen sind.

Das Produkt realisiert die Kundenanforderung der planbaren Kosten unter Einbindung smarter Technologien. Energieeffizienz ist in diesem Modell die Aufgabe des Energiedienstleisters, der die Möglichkeiten und das Know-how besitzt. Die effiziente Erzeugung der benötigten Wärme ist die betriebswirtschaftliche Stellschraube des Energiedienstleisters. Je effizienter die Erzeugung, umso größer ist das Gewinnpotenzial. 

 

In diesem Szenario könnte ein Energiedienstleister ein Smart Energy Service Produkt gestalten, das dem Kunden den Betrieb einer Erzeugungsanlage wie Photovoltaik oder BHKW und gegebenenfalls einer Speichertechnologie abnimmt. Die Abrechnung gegenüber dem Kunden könnte hier erneut als Festpreis („Flatrate“) erfolgen, sofern die beim Kunden betriebenen Stromverbraucher weitgehend auf einem Niveau bleiben. Die Einspeisevergütungen oder Zuschläge für den erzeugten Strom sowie eventuelle Prämien für die Zurverfügungstellung von Stromspeichern sowie mögliche Zusatzerlöse aus der Abschaltung von Lasten würden vom Energiedienstleister vereinnahmt. Die Anlagen (Erzeugung, Speicherung) müssen dabei nicht unbedingt vom Energiedienstleister investiert werden. Denkbar ist als Standardmodell eher die Investition durch den Kunden unter Anleitung durch den Energiedienstleister und der anschließende optimierende Betrieb durch diesen. Smarte Technologien ermöglichen die Steuerung und Datengenerierung zur Optimierung des aggregierten Betriebs einer Vielzahl solcher Anlagen. In der Aggregation und Optimierung würde das Gewinnpotenzial des Energiedienstleisters liegen.

 

In den Markt mit MPW

 
 

Smartes findest du heute überall, ob im Bereich Entertainment, in der Sicherheitstechnik, bei „weißer Ware“ oder eben in der Energieversorgung. Du kannst dich dem Thema kaum entziehen, da die Technologie ständig preiswerter, verfügbarer und allgegenwärtiger wird. Das „Internet der Dinge“ betrifft dich und uns gleichermaßen. Wir bei MPW sehen gerade im Energiesektor eine dramatische Veränderung auf uns zukommen. Neue Chancen ergeben sich und du kannst sie nutzen. 

 

Wir glauben, dass starke Technologie und ein gewisses Kundeninteresse allein nicht ausreicht, einen Markt zu schaffen. Du brauchst Geschäftsmodelle, die deine Kunden begeistern und dir langfristig Deckungsbeiträge ermöglichen. Das ist keineswegs eine einfache Aufgabe. Wenn du bisher nur Strom und Gas verkaufst oder eine gute Hardware anbietest, ist es schwierig Kunden zukünftig wirklich zu begeistern. Außerdem sind ausreichende Deckungsbeiträge immer schwerer zu erzielen. 

 

Wir sehen den Einsatz vernetzter, smarter Technologie als echte Chance, neue und dauerhafte Deckungsbeiträge zu erschließen. Das kannst du erreichen wenn zum Beispiel Synergien in der Erzeugung und in der Nachfrage, der „Demand Side“, zusammengeschlossen werden können. Deine Kunden treten immer mehr als Erzeuger und Konsument gleichzeitig, also als Prosumer, auf. Diese und andere Kundengruppen zu begeistern und gleichzeitig Deckungsbeiträge aus Synergien zu erschließen, gelingt dir nur mit dem Angebot von Energy Services. 

 

Du machst die Übergabe des Energienutzens zum Point of Sale. Wärme und Behaglichkeit, die richtige Temperatur fürs Feierabend-Bier, ein Gefühl der Sicherheit – das und vieles mehr sind deine „Waren“. Dein Kunde erwirbt Nutzen und nicht mehr Commodities. Gleichzeitig machst du Kosten auf nie gekannte Weise transparent und steuerbar. Und du vereinfachst das Leben deiner Kunden. Was will man mehr! 

 
 

Geschäftsmodelle

Wir bei MPW denken in Geschäftsmodellen. Dein Geschäftsmodell muss zu deinen Stärken passen. Es muss deine Kunden von Anfang an überzeugen. Aber du musst auch Partner einbinden. Und am Ende muss es sich für dich rechnen. Das erarbeiten wir gemeinsam mit dir und bringen unsere Erfahrung und Begeisterung ein.

 

Verträge

Deine Idee muss in einem Vertrag beschrieben werden, den dein Kunde gerne unterschreibt. Wir können nicht nur richtige, sondern auch kundenfreundliche Verträge schreiben, die deinen Kunden Spaß machen werden. Für knifflige Fragen können wir auch gleich passende Lösungen finden, die zu dir und deinen Kunden passen.

 

Compliance

Wir stellen sicher, dass deine Ideen nicht zum Bumerang werden. Der Energiesektor ist reguliert und andere Themen wie Datenschutz, Bilanzierung oder Zölle, Energiesteuern und Umlagen können dich ganz schön nerven. Wir helfen dir, Schwierigkeiten zu vermeiden und von Anfang an alles richtig zu machen. 

 

Aktuelles

 

Gesicherter Rechtsrahmen für Smart Home-Lösungen ist notwendig

BUS Systeme Heft 3, 2015 - Autor: Karsten Ahrens

Rechtliche Grundlagen für neue Lebensbereich werden in der Regel nicht zu Beginn geschaffen, sondern entstehen mit der Entwicklung des Bereichs. Ebenso verhält es sich mit den rechtlichen Grundlagen für Smart Home-Lösungen, für die heute noch vieles ungeklärt ist bzw. durch vertragliche Vereinbarungen zwischen den Beteiligten geregelt werden muss. Doch wer sind die Beteiligten heute und wie entwickeln sich Smart Home-Lösungen in der Zukunft? Die Beantwortung dieser Fragen stellt gleichermaßen den Rechtsanwender wie auch den Gesetzgeber vor Herausforderungen, für die es keine einfachen Lösungen gibt. 

Der nachfolgende Artikel beschäftigt sich insbesondere mit den Rechtsgrundlagen von Smart Metering und den aktuell vermehrt bei Energieversorgern zu beobachtenden Entwicklungen zur Integration von Smart Home-Lösungen in ihr Leistungsangebot. Die konkreten rechtlichen Ansprüche des Anwenders, die sich z. B. bei einer fehlerhaften Installation von Smart Home-Anwendungen gegen den Installateur ergeben, werden Gegenstand eines Folgeartikels sein.

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

E-Mobility aus Sicht des Stromsteuergesetzes

smart.ER II/2014 - Autorin: Kathrin Neumeyer

 

Ein wichtiger Aspekt für die von der Bundesregierung angestrebte Ausweitung der Elektromobilität ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Im vorliegenden Beitrag sollen die stromsteuerlichen Konsequenzen aus dem Betrieb einer Stromtankstelle dargestellt und die aktuell möglichen Erleichterungen aufgezeigt werden. 

smart.ER II/2014 - Autorin: Kathrin Neumeyer

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Der Markt für Smart Energy Services bis 2020

smart.ER II/2014 - Autor: Wolfram Moritz

 

Während Energiedienstleistungen (Energy Services) in Deutschland als weitgehend etablierter Markt gelten, ist die Entwicklung von Smart Energy Services noch eine zu bewältigende Aufgabe. Die voraussichtliche Marktentwicklung bestimmt, wann und wie ein Markteintritt Sinn macht. Der vorliegende Beitrag versucht eine Prognose bis 2020 anhand relevanter Studien und anderer Beiträge. Außerdem werden Geschäftsmodelle skizziert, die bis 2020 realisiert werden könnten. 

smart.ER II/2014 - Autor: Wolfram Moritz

Hier können Sie den vollständigen Artikel lesen.

Smart Home/ Smart Energy iOS Apps - Ready for Energy Services?

Controlling applications and energy use from a smart phone or tablet is no more a vision—it is state of the art. The apps needed to provide this ability vary greatly in scope, approach and usability.

This study is providing a quick overview about the major attributes of these apps with a special focus on what we call ‘energy services readiness’.

This attribute is derived from our vision that in the future the energy market will gradually be transformed into a market for energy services. This significant development can be described as a shift from selling kilowatt hours to selling energy services like heated rooms, lighted offices and air conditioned apartments. Energy services might even include selling TVs including the electricity needed for five years, thus representing life cycle cost of an appliance and in this way allowing a customer to make purchasing decisions based on this information, and not the initial purchase price only.

We believe that this development is made possible by the emerging of ‘smart’ technologies that enable the measurement of energy usage with direct control of various appliances.

The study breaks down the concept of ‘energy services readiness’ into attributes that are already available in smart meter and smart home apps. You will find it interesting to figure out the market lead- ers and how these key players contribute to this rapidly developing market. 

Smart home / smart energy iOS apps - Ready for energy services?

Bundesnetzagentur: Smart Meter in der Kundenanlage?

smart.ER I/2014 - Autor: Michael Körber

 

Das Messwesen in der Kundenanlage stellt die Praxis insbesondere bei dezentralen Versorgungsszenarien vor neue Herausforderungen. Kern der Diskussion ist oftmals die Frage zur Zuständigkeit: Trifft diese den Netzbetreiber als Standard-Messstellenbetreiber oder den Betreiber der Kundenanlage? 

smart.ER I/2014 - Autor: Michael Körber

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.