Lösungen für Energieversorger

 
 

Die Energiebranche in Deutschland verändert sich stetig. Und das seit Jahren. Ein Ende ist nicht in Sicht. Ob die Veränderungen evolutionär oder revolutionär sind, sei einmal dahingestellt, klar ist allerdings: Energiewende, Liberalisierung, politische Vorgaben / Gesetze und Bedürfnisse der Kunden wollen in Einklang gebracht werden.

MPW bietet hierzu Lösungen. Umsetzungsorientiert, auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden ausgerichtet unter Einhaltung der rechtlichen und politischen Rahmenparameter tragen wir dazu bei, dass Sie bestehende Kunden binden, neue Kunden gewinnen und mit neuen Wegen bestehende Konzepte optimieren oder ganz neue Geschäftsfelder erschließen.  

 

Geschäftsfeldaufbau

 
 

Auf Basis zahlreicher erfolgreich umgesetzter Projekte bringen wir unsere Erfahrungen und Expertise in Ihre spezifische Unternehmenssituation ein.

Der Geschäftsfeldaufbau erfolgt in drei Projektphasen:

  • Bestandsanalyse
    Analyse des Marktes und der spezifischen Unternehmenssituation. Idealkunden sind definiert; eine SWOT-Analyse liefert Ansatzpunkte zur optimalen Aufstellung des Unternehmens
  • Geschäftsmodell
    Kern des zielorientierten Geschäftsfeldaufbaus ist die Ausgestaltung und Implementierung des Geschäftsmodells. Es besteht aus den Modulen Produkt, Wirtschaftlichkeit, Recht, Vertrieb und Organisation
  • Businessplan
    Der Businessplan beschreibt das gesamte Umsetzungskonzept und fasst den Aufbau des Geschäftsfeldes anhand eines Business Cases zahlenmäßig zusammen.
 

Fokussierung

 

Kern einer angestrebten Fokussierung von Geschäftsfeldern ist die Vertriebsstrategie. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir eine erfolgreiche Strategie. Von der kundenspezifischen Anpassung von Dienstleistungen über die Definition von Vertriebsstrukturen und Prozessen bis hin zur Umsetzungsbegleitung im Bereich Vertriebssteuerung oder Coaching von Mitarbeitern. 

 

Kundenspezifische Konzepte

 
 

Unterschiedliche Kundengruppen haben unterschiedliche Bedürfnisse. Das gilt auch für Energiedienstleistungen. Wir richten Ihre EDL-Produkte auf die Kundenbedürfnisse aus. Selbstverständlich spielt dabei auch die Beachtung rechtlicher und energiesteuerlicher  Rahmenparameter eine wesentliche Rolle. Die Implementierung und Umsetzung entsprechender Konzepte bedeutet einen angepassten Standardisierungsgrad (Standardgeschäft, Systemgeschäft, Projektgeschäft), der sich auch in den jeweiligen Prozessen wieder finden muss.

Gern unterstützen wir Sie bei der Implementierung von Best-Practice-Konzepten in den Kundengruppen

  • Privatkunden
  • Wohnungswirtschaft
  • Gewerbe
  • Soziale Liegenschaften
  • Öffentliche Liegenschaften
 

Ein Klick auf dem Ausschnitt öffnet die vollständige Infografik.

 

Neue Geschäftsmodelle

 
 

Die Energiebranche entwickelt sich. Aus Versorgern werden Lieferanten, aus Verbrauchsstellen werden Kunden. Gleiches gilt für die Entwicklung von Energiedienstleistungen. Konzepte, die auf Energieeffizienz und Übernahme von Effizienzverantwortung abstellen sind ein Wachstumsgeschäft.

Geschäftsmodelle rund um die dezentrale Erzeugung und Verwendung von Energie sind für EVU eine optimale Ergänzung zum heutigen Kerngeschäft. In diesem Zusammenhang werden sich Dienstleistungen weiter entwickeln und völlig neue Modelle entstehen. Wir greifen diese Ansätze auf und entwickeln neue Geschäftsmodelle für Energieversorgungsunternehmen.

 

Workshop

 
 

In jeden Unternehmen steckt wertvolles Know-How. Nachhaltiges Wachstum entsteht zumeist durch Weiterentwicklung guter Ansätze. Um Ideen und Innovationen zu fördern, haben wir die „Weiter-Denker-Workshops“ entwickelt. Hier geht es darum Ideen zu finden, zu diskutieren und zu fördern. Wir sehen uns dabei nicht nur als Moderator sondern bringen unsere Ideen und Erfahrungen mit ein.

Als fachlicher Ansprechpartner für das Workshop und Rückfragen für das Themenfeld Energieversorger steht Ihnen Herr Andreas Böhl (a.boehl@mpw-net.de) gern zur Verfügung.

 

Aktuelles

 

Der Markt für Smart Energy Services bis 2020

smart.ER II/2014 - Autor: Wolfram Moritz

 

Während Energiedienstleistungen (Energy Services) in Deutschland als weitgehend etablierter Markt gelten, ist die Entwicklung von Smart Energy Services noch eine zu bewältigende Aufgabe. Die voraussichtliche Marktentwicklung bestimmt, wann und wie ein Markteintritt Sinn macht. Der vorliegende Beitrag versucht eine Prognose bis 2020 anhand relevanter Studien und anderer Beiträge. Außerdem werden Geschäftsmodelle skizziert, die bis 2020 realisiert werden könnten. 

smart.ER II/2014 - Autor: Wolfram Moritz

Hier können Sie den vollständigen Artikel lesen.

Energiedienstleistungen: Mit neuen Konzepten zum Erfolg

VfW Jahrbuch 2015/2016 - Autor: Andreas Böhl

 

Die Änderungen im Mietrecht aus dem Jahr 2013 haben massiven Einfluss auf die Umsetzung von Wärmelieferungskonzepten. Geregelt wurde, wann Gebäudeeigentümer auf gewerbliche Wärmelieferung umstellen dürfen. Eine angepasste Zielgruppenstrategie ist nötig und kann zu einer signifikanten Marktbelebung beitragen. 
VfW Jahrbuch 2015/2016 - Autor: Andreas Böhl

Hier können Sie den vollständigen Artikel lesen.

Smart Home/ Smart Energy iOS Apps - Ready for Energy Services?

Controlling applications and energy use from a smart phone or tablet is no more a vision—it is state of the art. The apps needed to provide this ability vary greatly in scope, approach and usability.

This study is providing a quick overview about the major attributes of these apps with a special focus on what we call ‘energy services readiness’.

This attribute is derived from our vision that in the future the energy market will gradually be transformed into a market for energy services. This significant development can be described as a shift from selling kilowatt hours to selling energy services like heated rooms, lighted offices and air conditioned apartments. Energy services might even include selling TVs including the electricity needed for five years, thus representing life cycle cost of an appliance and in this way allowing a customer to make purchasing decisions based on this information, and not the initial purchase price only.

We believe that this development is made possible by the emerging of ‘smart’ technologies that enable the measurement of energy usage with direct control of various appliances.

The study breaks down the concept of ‘energy services readiness’ into attributes that are already available in smart meter and smart home apps. You will find it interesting to figure out the market lead- ers and how these key players contribute to this rapidly developing market. 

Smart home / smart energy iOS apps - Ready for energy services?

Bundesnetzagentur: Smart Meter in der Kundenanlage?

smart.ER I/2014 - Autor: Michael Körber

 

Das Messwesen in der Kundenanlage stellt die Praxis insbesondere bei dezentralen Versorgungsszenarien vor neue Herausforderungen. Kern der Diskussion ist oftmals die Frage zur Zuständigkeit: Trifft diese den Netzbetreiber als Standard-Messstellenbetreiber oder den Betreiber der Kundenanlage? 

smart.ER I/2014 - Autor: Michael Körber

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Update zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung von Blockheizkraftwerken

NWB 2014 Nr. 21 - Autoren: Björn Clasen und Wolfram Moritz

Dezentrale Blockheizkraftwerke werden vermehrt in Haushalten, Vermietungsimmobilien oder Gewerbebetrieben zur gleichzeitigen Erzeugung von Strom und Wärme eingesetzt (Kraft-Wärme-Kopplung). Die gesetzlich normierte Förderung sowie die Privatnutzung werfen Fragen zur umsatzsteuerrechtlichen Behandlung auf, die weitgehend durch Verwaltungsmeinungen geklärt schienen. Zuletzt hatte der BFH mit Urteil vom 12. 12. 2012 - XI R 3/10EAAAE-30639) jedoch einen wesentlichen Baustein dieser Verwaltungsmeinung infrage gestellt. Außerdem hat das BMF selbst mit Schreiben vom 26. 3. 2013 (BStBl 2013 I S. 450) zur 2011 eingeführten Förderung des Ausbaus von Wärme- und Kältenetzen sowie entsprechenden Speichern Stellung genommen. Und schließlich ist die Einbeziehung der Förderung der Stromerzeugung (KWK-Zuschlag) in den umsatzsteuerlichen Leistungsaustausch generell infrage zu stellen. Diesen drei Aspekten widmet sich der vorliegende Beitrag. 

NWB 2014 Nr. 21 - Autoren: Björn Clasen und Wolfram Moritz