Lösungen für Energiedienstleister

 
 

Ob Energie- und Stromsteuererstattung, die Entwicklung von Off-Balance und Bilanzierungsstrategien, Einspar-Contracting, der Einsatz Erneuerbarer Energien, innovativer Kraft-Wärme-Kopplung oder Smart Metering - seit über 15 Jahren befassen wir uns mit dem Bereich Energiedienstleistungen.

 

Auf diesem weitläufigen und in stetiger Wandlung befindlichen Markt sind maßgeschneiderte Lösungen von größter Bedeutung und können den entscheidenden Vorteil erbringen, nicht nur gegenüber den Wettbewerbern.

Während Sie sich weiterhin auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren können, kümmern wir uns um den Aufbau des Geschäftsfeldes, ohne Ihre Vorstellungen und Ziele aus dem Auge zu verlieren.

 

Die Förderung der Entwicklung des Marktes für Energiedienstleistungen ist europarechtlich als Ziel definiert. In diesem Sinne bezieht der Ausdruck  

"Energiedienstleistung" den physischen Nutzeffekt, den Nutzwert oder die Vorteile, die aus einer Kombination von Energie mit energieeffizienter Technologie oder mit Maßnahmen gewonnen werden, die die erforderlichen Betriebs-, Instandhaltungs- und Kontrollaktivitäten zur Erbringung der Dienstleistung beinhalten können; sie wird auf der Grundlage eines Vertrags erbracht und führt unter normalen Umständen erwiesenermaßen zu überprüfbaren und mess- oder schätzbaren Energieeffizienzverbesserungen oder Primärenergieeinsparungen.

Definition des Begriffs "Energiedienstleistung" gemäß EU-Richtlinie 2012/27/EU zur Energieeffizienz.

 

Die Kunden

 

Wir beraten Energiedienstleistungsunternehmen, die insbesondere Leistungen für Kunden im folgenden Bereich erbringen:

 

Die Marktchancen

 
 

Der Markt für Energiedienstleistungen wird oft nur von einer Seite betrachtet. 

Wir zeigen Ihnen die beste Seite des Marktes!

 

Energiedienstleistungs-Produkte

 

MPW bietet Energiedienstleistungsunternehmen einen ganzheitlichen Beratungsansatz:

Wir begleiten Ihre Marktteilnahme aus rechtlicher, steuerlicher, strategischer und auch technischer Sicht. Dazu stehen wir Ihnen mit einem interdisziplinären Beraterteam zur Seite:

Rechtsanwälte, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Unternehmensberater, Ingenieure.

 
 

Erfinden und definieren Sie für jeden Kunden ihr Dienstleistungsangebot neu? Müssen sie jedes Angebot komplett neu erstellen? Warum wird ein anscheinend identisches Produkt mit unterschiedlichem Erfolg vertrieben?

 

Es gilt, frühzeitig Strukturen, Prozesse und Angebotsparameter zu definieren, um Dienstleistungs-Produkte zu kreieren. Nur durch die Schaffung von Produkten ergibt sich eine effiziente und transparente Kosten-, Vertriebs- und Prozess- Betrachtung.

Damit schaffen Sie die Basis für eine schnelle, strukturierte und erfolgreiche Marktbearbeitung mit modularen Produkten nach dem Baukastenprinzip. Durch die schnelle Umsetzung von neuen Produkten oder Modulen schafft man Wettbewerbsvorteile und ein scharfes Profil im komplexen Markt für Energiedienstleistungen. Nur wer Marketing, Organisation und Technik in die Produktentwicklung einbindet, wird die Nase vorn haben. Mit modularen Produktbausteinen werden Prozesse flexibler und Kundenwünsche in der Produktgestaltung berücksichtigt.

Jederzeit lassen sich so die einzelnen Bausteine aus Preis- und Vertragsgestaltung sowie Technik, Service, Vertrieb etc. zu jeweils neuen Produkten zusammensetzen. Dies bedeutet für sie ein Höchstmaß an Flexibilität, um einen schnellen Markterfolg in einem sich verändernden Markt zu realisieren. Daher muss die Produktentwicklung nicht nur kreativ, sondern ganzheitlich ausgerichtet sein.

 

Die Produktentwicklung im Dienstleistungsbereich ist ein sehr komplexer Prozess, der alle Schnittstellen eines Unternehmens berührt. Nur in der einheitlichen Einbindung aller produktrelevanten Unternehmensbereiche liegt der Erfolg der Produktentwicklung.

 

Workshop

 
 

In jeden Unternehmen steckt wertvolles Know-How. Nachhaltiges Wachstum entsteht zumeist durch Weiterentwicklung guter Ansätze. Um Ideen und Innovationen zu fördern, haben wir die "Weiter-Denker-Workshops" entwickelt. Hier geht es darum Ideen zu finden, zu diskutieren und zu fördern. Wir sehen uns dabei nicht nur als Moderator sondern bringen unsere Ideen und Erfahrungen mit ein.

 

Aktuelles

 

REMIT: Beginn der Registrierung- und Meldepflichten

REMIT kann auch für Energiedienstleister und Industrieunternehmen maßgeblich sein!

Was bedeutet REMIT?

Die Verordnung (EU) Nr. 1227/2011 über die Integrität und Transparenz des Energiegroßhandelsmarkts (englisch: Regulation on Wholesale Energy Market Integrity and Transparency; "REMIT") dient der Bekämpfung von Insider-Handel und Marktmanipulation auf dem Energiegroßhandelsmarkt.

Auf EU-Ebene ist die Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden (englisch: European Agency for the Cooperation of Energy Regulators; "ACER") aktiv. Mit Erlass der REMIT hat ACER zusätzliche Kompetenzen zur Überwachung des Energiegroßhandels erhalten.

Warum können Energiedienstleistungs- und Industrieunternehmen betroffen sein?

Registrieren müssen sich gemäß Art. 9 REMIT Marktteilnehmer, die meldepflichtige Transaktionen gemäß Art. 3, 8 und 9 REMIT-Durchführungsverordnung abschließen. Dies gilt auch dann, wenn sich die Muttergesellschaft, Tochtergesellschaft oder ein anderes verbundenes Unternehmen bereits registriert hat. Niederlassungen/Zweigstellen, die keine eigenständigen juristischen Personen sind, müssen sich dagegen nicht separat registrieren. "Marktteilnehmer" ist jede Person, einschließlich eines Übertragungs- bzw. Fernleitungsnetzbetreibers, die/der an einem oder mehreren Energiegroßhandelsmärkten Transaktionen abschließt oder einen Handelsauftrag erteilt. Von dieser Pflicht ausgenommen ist, wer

  • keine meldepflichtigen Transaktionen abschließt

oder

  • nur Verträge über die physische Lieferung von

    • Strom, der von einer einzelnen Produktionseinheit mit einer Kapazität von höchstens 10 MW,
    • Strom, der von Produktionseinheiten mit einer gemeinsamen Kapazität von höchstens 10 MW,
    • Erdgas, das in einer einzigen Erdgasförderanlage mit einer Förderkapazität von höchstens 20 MW,

erzeugt oder gefördert wurde, besitzt, die ausschließlich außerhalb von organisierten Marktplätzen abgeschlossen wurden.

Damit fallen Energiedienstleistungsunternehmen, welche beispielsweise KWK-Anlagen mit einer Kapazität von höchstens 10 MW betreiben und ausschließlich daraus Strom an Letztverbraucher liefern oder Netzeinspeisung vornehmen, nicht unter den Adressatenkreis der Registrierungspflicht. Eine Meldepflicht (s.u.) entfällt damit ebenso. Jedoch fallen Energiedienstleistungsunternehmen, die Strommengen zum Zwecke des Weiterverkaufs an Kunden einkaufen, unter die REMIT-Registrierungs- und Datenmeldepfllicht.

Industrielle Endverbraucher, deren technisch möglicher Verbrauch mindestens 600 GWh/Jahr beträgt, müssen sich ebenfalls registrieren. Dieser Schwellenwert von 600 GWh betrifft den Endverbrauch.

Die Registrierung erfolgt über die BNetzA und hat bis zum 07.04.2016 zu erfolgen.

Lesen Sie hier mehr über REMIT!

KWKG 2016 - (noch) kein "level-playing-field" für Contracting!

Das zum 01.01.2016 in Kraft tretende KWKG schafft zwar noch kein „level-playing-field“ für Contracting im Vergleich zur Eigenversorgung – dennoch hilft es im Leistungsbereich > 100 kWel der Energieeffizienz- und Energiedienstleistungsbranche!

Durch die Neuregelung im KWKG 2016 besteht zukünftig im Leistungsbereich > 100 kWel für Eigenversorger nur noch dann der Anspruch auf den KWK-Zuschlag, wenn es sich um ein stromkostenintensive Unternehmen im Sinne des EEG handelt. Für alle übrigen Unternehmen entfällt bei einer Eigenversorgung der Anspruch auf den KWK-Zuschlag, so dass sich eine Realisierung im Rahmen eines Energiedienstleistungsprojekts wieder rechnen kann.

Zwar werden ab 2016 die Zuschlagssätze für EDL- und/oder Standortversorgungs-Projekte mit einer dezentralen Vermarktung der erzeugten Strommengen (Lieferung in Kundenanlagen oder geschlossenen Verteilernetzten) im Vergleich zu den aktuell gewährten KWK-Zuschlägen gekürzt. Durch den Wegfall des Anspruchs auf den KWK-Zuschlag bzw. die deutliche Einschränkung der Anspruchsberechtigten bei einer Eigenversorgung können EDL-Angebote hier wieder attraktiver werden.

Anhand einer beispielhaften Gegenüberstellung von Eigenversorgung und Contracting mit einer KWK-Anlage mit einer Leistung von 450 kWel und 6.000 VBh/a sollen die Auswirkungen der Neuregelungen zum KWK-Zuschlag verdeutlicht werden:

 

EEG-Umlage (*)

KWK-Zuschlag

Eigenversorgung

       

60.045,30 €

0,00 €

EDL

171.558,00 €

57.000,00 €

(*) auf 35% reduzierte EEG-Umlage für Eigenversorgung in 2016 

Das Beispiel verdeutlicht, dass eine Eigenversorgung bei gleichzeitigem Verzicht auf den KWK-Zuschlag noch immer zu einem wirtschaftlichen Vorteil führen kann. Energiedienstleister müssen demnach den dargestellten wirtschaftlichen Vorteil durch zusätzliche (Dienst-)Leistungen und insbesondere ihr spezifisches Know-How kompensieren.

Insoweit hat der Gesetzgeber mit dem vorliegenden KWKG zumindest zum Teil sein Versprechen eingehalten und die Belastung durch die vom Energiedienstleister zu zahlende volle EEG-Umlage im Vergleich zur teilweisen Belastung der Eigenversorgung durch den Anspruch auf KWK-Zuschlag kompensiert.

Einen Überblick über die gesamten Regelungen des KWKG 2016 finden Sie hier.

Die Vorgaben der AVBFernwärmeV zur Vertragslaufzeit: Möglichkeiten und Grenzen einer Abweichung

CuR 02-2015 - Autoren: Ingo Eppenstein und Jakob Kottas

Die wirksame Vereinbarung einer Vertragslaufzeit von mehr als zehn Jahren ist eine regelmäßige Bestrebung eines Contractors. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass für Heizanlagen nach der AfA-Tabelle eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 15 Jahren vorgesehen ist, so dass eine Abschreibung der Investition innerhalb eines 10-Jahres-Liefervertrages nicht erreicht werden kann. Zum anderen bietet eine zehnjährige Laufzeit gerade be investitionsintensiven Contracting-Projekten nur einen kleinen Spielraum für die Kalkulation eines für den Wärmekunden attraktiven Grundpreises. Aus diesen Gründen wird regelmäßig von der in § 32 Abs. 1 Satz 1 AVBFernwärmeV vorgesehenen Höchstlaufzeit von zehn Jahren bei Wärmelieferungsverträgen abgewichen. 

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

E-Mobility aus Sicht des Stromsteuergesetzes

smart.ER II/2014 - Autorin: Kathrin Neumeyer

 

Ein wichtiger Aspekt für die von der Bundesregierung angestrebte Ausweitung der Elektromobilität ist der Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur. Im vorliegenden Beitrag sollen die stromsteuerlichen Konsequenzen aus dem Betrieb einer Stromtankstelle dargestellt und die aktuell möglichen Erleichterungen aufgezeigt werden. 

smart.ER II/2014 - Autorin: Kathrin Neumeyer

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.

Wirksamkeit einer Preishauptabrede bei zukünftigen Preisanpassungen

VfW Contracting intern I/2015 - Autor: Jakob Kottas

Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil von 14.05.2014 entschieden, dass eine Preisanpassungskausel auch dann der AGB-rechtlichen Kontrolle unterliegt, wenn sich Ausgangspreis und künftige Preisanpassungen aus ein und derselben Berechnungsformel ergeben. Nach Auffassung des Bundesgerichtshofs ist in einem solchen Fall lediglich die Ermittlung des Ausgangspreises als sog. Preishauptabrede der AGB-rechtlichen Kontrolle entzogen, nicht hingegen die Modalitäten für künftige Preisanpassungen, welche eine sog. Preisnebenabrede darstellen.

VfW Contracting intern I/2015 - Autor: Jakob Kottas

Lesen Sie hier den Beitrag.