Lange Zeit war das "weiße Blatt" das Maß der Dinge im Contracting-Vertrieb: Die Wünsche des Kunden und dessen Individualität bestimmten die angebotenen Lösungen. Erst die Engineering-Kompetenz des Contracting-Unternehmens und die Fähigkeit der im Projekt eingesetzten Mitarbeiter machte aus der globalen und unbestimmten Idee des Contracting eine für den Kunden greifbare und bewertbare Leistung.
Diese Vorgehensweise wird weiter ihre Berechtigung haben und wird weiter als Premium-Angebot das Interesse und die Aufmerksamkeit des Kunden finden.
Die Marktausschöpfung im Bereich des Contracting wird allgemein mit circa 5 % angegeben. Warum erreicht diese wertvolle Idee so wenig potentielle Kunden? Warum werden vergleichsweise wenige Projekte umgesetzt? Warum fehlt es diesem Umsetzungsweg für dringend nötige und anders nicht realisierbare Energie-Effizienz-Maßnahmen an der nötigen Durchsetzungskraft?
Es fehlt der Branche an Produkten! Ein Produkt muss geeignet sein, Wünsche oder Bedürfnisse zu befriedigen. Dabei sollte die Befriedigung direkt erkennbar und nicht abstrakt, nicht als Ergebnis eines langen und mit ungewissem Ausgang versehenen Prozesses erkennbar sein. Daher braucht ein Contracting-Unternehmen Standart-Produkte, die dem Kunden sofort eine Wunsch- oder Bedürfnisbefriedigung aufzeigen.
Beginnen Sie "in" Produkten zu denken! Nur Produkte sind in der Lage, größere Marktvolumina zu bedienen. Daher stellen sich immer mehr Contracting-Unternehmen der Herausforderung, Standart-Produkte zu "designen", die sie in die Lage versetzen, größere Marktanteile zu erschließen.