Keine Geringfügigkeitsgrenze bei PKW-Privatnutzung

Der Anteil der privaten Nutzung eines betrieblichen PKw kann anhand eines ordnungsgemäß geführten Fahrtenbuchs ermittelt werden.

Hierzu hat das Finanzgericht Baden-Württemberg entschieden, dass Privatfahrten auch dann als Entnahme zu versteuern sind, wenn sich der Anteil der Privatnutzung aufgrund der Fahrtenbuchermittlung nur auf 5,07 % der Gesamtnutzung beläuft.

Eine Geringfügigkeitsgrenze im Sinne einer 10%-Grenze, wie sie andernorts im Ertragssteuerrecht vorzufinden ist, lehnten die Richter ab. Quelle: FG Baden-Württemberg, Urteil vom 25.4.2016, Az. 9 K 1501/15, unter www.iww.de Abruf-Nr. 187168

(Quelle: IWW)

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