Bundesregierung beschließt: Eigenerzeugungsprivileg wird weitgehend gestrichen

Auf ihrer Kabinettssitzung am 22.01.14 hat die Bundesregierung beschlossen, die Eigenerzeugung von Strom am EEG-Belastungsausgleich zu beteiligen. Dem Positionspapier zufolge soll der Strom aus Neu-Anlagen zukünftig grundsätzlich mit 90 % der EEG-Umlage (derzeit 6,24 Ct/kWh) belastet werden.

Eine Ausnahmeregelung soll allerdings für Anlangen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und für Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen gelten, für die ein reduzierter Satz von 70 % der EEG-Umlage vorgesehen ist. Überraschend sind die Aussagen des Kabinetts im Hinblick auf die EEG-Umlage-Befreiung von Alt-Anlagen. Entgegen den Aussagen des Koalitionsvertrages wird der Bestandsschutz nun doch in Abrede gestellt. Dem Papier zufolge „wird die Begünstigung des Jahres 2013 in Höhe der EEG-Umlage von 5,28 ct/kWh fortgeschrieben“.

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