Haltung zu dezentraler Energieerzeugung: Deutschland im internationalen Vergleich weit abgeschlagen

Eine Studie der MPW Institute LLC

Dezentrale Energieerzeugung sollte ein Kernbaustein für das Erreichen von Klima- und Effizienzzielen, für Lösungen von Problemen im Energiemarkt und beim Netzausbau sein. Daher investieren weltweit Länder in dezentrale Energieerzeugung, passen die gesetzlichen Rahmenbedingungen an und fördern dezentrale Energieerzeugung. Aber es gibt auch Gegner der dezentralen Erzeugung, die vor allem Angst um Versorgungssicherheit und Netzstabilität haben. Diese sind aber auch besorgt, die Macht über die Energieerzeugung zu verlieren.

Die neueste Studie vom MPW Institute untersucht die Haltung gegenüber dezentraler Energieerzeugung in ausgewählten 15 Ländern in Europa und rund um den Globus. Die Studie gibt Auskunft über eine positive Haltung gegenüber dezentraler Energieerzeugung, oder ob die Tendenz eher besteht, das alte zentrale Erzeugungssystem um jeden Preis zu schützen. Während unser nördlicher Nachbar Dänemark in diesem Vergleich den Spitzenplatz belegt, ist Deutschland aufgrund der Entscheidungen zum EEG und KWKG abgeschlagen auf dem vorletzten Platz, noch hinter Brasilien oder Italien.

Die Studie enthält ausführliche Beurteilungen folgender Länder Australien, Brasilien, China, Dänemark, Finnland, Italien, Mexiko, Schweden, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich sowie die US-Staaten Kalifornien, New York, North Carolina und Texas.

Die Studie kann hier kostenfrei bezogen werden.